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Der Legende nach ist hier einst bei einer Flutkatastrophe ein Kind in einem Körbchen angeschwemmt worden, von einer Katze auf dem Wasser im Gleichgewicht gehalten. Die Flut hat vor 1000 Jahren tatsächlich stattgefunden. Daraufhin bauten die Menschen hier Deiche, um sich und ihr Land zu schützen. Daher der Name Kinderdijk.
Um das Wasser aus den Tiefebenen in höher liegende Gebiete zu schöpfen, errichteten die Menschen vor 250 Jahren Windmühlen. Seither sind die Riesen ihre Lebensbegleiter. Sie geben den Rhythmus an und haben ihre eigene Sprache. So drücken sie je nach Flügelstellung etwas aus.
Der Film macht uns klar, wie schützenswert diese Erzeuger umweltfreundlicher Enerie sind. Sie sind Relikte einer Kultur, die lange Zeit lebensnotwendig für die Bewohner dieses Teils Hollands war und erst im 20. Jahrhundert zu einem Großteil durch Maschinen ersetzt wurde.
Buch und Regie: Ute Geisler Kamera: Peter Wendt
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Kulturdenkmal: 19 Poldermühlen zur Trockenlegung der Polder und zur Wasserregulierung erbaut, darunter die »Lage Molen« und die »Hoge Molen« sowie »De Blokker«, aufgrund des pyramidalen Unterbaus eine Windmühle mit »Wespentaille«
Unesco-Ernennung: 1997
1676 Bau des Landhauses am Lekdijk für die »Wassergemeinderäte«
1738 Bau der runden Mühlen des Wasserverbandes »De Nedderwaard«
1740 Bau der reetgedeckten, achteckigen Mühlen des Wasserverbandes »De Overwaard« und Bau der »Hoge Molen«
1761 Bau der »Lage Molen«
1766 Vergrößerung des »Busens« von »De Overwaard« zur Aufnahme des abgepumpten Wassers
1868 Einrichtung eines elektrisch betriebenen Pumpwerks
1950 Einstellung des Betriebs der Mühlen von »De Overwaard«
1953 Bau eines weiteren elektrischen Pumpwerks
1956 Einstellung des Betriebs der Mühle »De Blokker«
1971 Bau eines neuen Pumpwerks
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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