Sukhothai: Ruinen von Sukhothai






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Nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten ist die weltweit größte Tempelanlage Sukhothai, im Zentrum Thailands, wieder frei zugänglich. Es ist ein weitläufiges Gelände aus Tempelruinen und überlebensgroßen, fast magisch erscheinenden Buddhastatuen. Der thailändische König bezeichnete diese Tempelbauten als ein Symbol thailändischer Identität.
Der Haupttempel, der Wat Mahathat, maß zur Blütezeit der Stadt 240 m in der Länge und 280 m in der Breite.

Anders als in europäischen Gotteshäusern gab es im Tempel über 200 Orte religiöser Verehrung; Orte an denen Reliquien aufbewahrt wurden. Der Name Wat Mahathat, weist darauf hin dass sich hier eine besondere Reliquie Buddhas befand.
Zum Königreich Sukhothai gehörten noch die Tempelstätten von Sri Satchanalai und Kampen Phet. Auch in Sri Satchanalai finden sich Reste von Tempelanlagen und Buddhafiguren. Der Tempel im Zentrum trägt den Namen "Der Tempel, von Elefanten umgeben". Noch heute finden sich dort steinerne Nachbildungen von Elefanten. Sie symbolisieren eine gewaltfreie Kultur. Daher schmücken ihre Statuen und Bilder Tempel, Paläste und heilige Orte.

Die weitgestreuten Tempelanlagen sind 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Sie sind aber auch Orte der Stille, an denen der Quell buddhistischer Weltsicht erlebbar wird.

Buch und Regie: Thaworn Suknun
Kamera: Holger Schüppel




Kulturdenkmal: historisches Zentrum der alten Königsstadt Siams

Unesco-Ernennung: 1991

1238
Gründung des Reiches von Sukhothai

1240-70
Regentschaft von Rama (König) Indraditya

um 1279-98
Regentschaft von Rama (König) Khamhaeng

1350
Gründung des Reiches von Ayutthaya

ab 1349/50
Sukhothai Vasall des neuen Reiches von Ayutthaya

1834
Wiederentdeckung der Inschrift von Rama Khamhaeng (1292)


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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