Fontenay: Ehemalige Zisterzienserabtei Fontenay






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Frankreich am Ende des 11. Jahrhunderts. Das Christentum hat sich durchgesetzt. Die adligen Äbte der Benediktinerklöster leben im Wohlstand. Das Ideal der Mönche, Armut und Bescheidenheit, scheint vergessen.

In Burgund gründet sich ein neuer Orden. Er ruft seine Anhänger zur Rückkehr zu urchristlichen Idealen auf: zu Arbeit und Armut, zu Demut und Weltabgeschiedenheit.

Die Mönche gründen ihr erstes Kloster "Citeaux", nach ihm nennen sie sich später Zisterzienser. Die Ordensgemeinschaft wächst schnell. Die Mönche roden die Wälder und regulieren die Flüsse. Ihre Ordenshäuser ziehen sich bald durch ganz Frankreich bis nach Deutschland. Unter ihnen wird auch das Kloster Fontenay gegründet.

Diese bis heute gut erhaltene Abtei gilt als Prototyp zisterziensischer Klosterbaukunst. Ihre stark gegliederte Struktur und Einfachheit zeugt für die autoritäre Strenge, wie sie der Heilige Bernhard gefordert hatte.

Der Film beleuchtet den Alltag der Zisterzienser und gibt einen Abriss über die Geschichte von Kloster Fontenay bis in die heutige Zeit.

Buch und Regie: Werner Brüssau und Kurt Feyerabend
Kamera: Fritz Poppenberg
Produktionsjahr: 1994



Kulturdenkmal: vom hl. Bernhard gegründete Abtei Fontenay mit Taubenhaus, Bäckerei und Schmiede

Unesco-Ernennung: 1981

29.10.1118
Gründung

1139-47
Kirchenbau

1595
Brandschatzung

1745
Zerstörung des Refektoriums

29.10.1790
Auflösung

1791
Verkauf; Einrichten einer Papiermühle

1837-1913
Wiederherstellung der Abtei

1852
Denkmalschutz


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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