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Aus der Ikone der Neuen Welt, dem Mythos der Freiheit, ist eine Attraktion geworden. Wie kaum ein anderes Kunstwerk hat die Statue of Liberty die Gefühle so vieler Menschen bewegt.
Sie war ein Geburtstagsgeschenk der Franzosen zum 100. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Die Kolossalfigur entstand in der Werkstatt des elsässer Bildhauers Frederic Auguste Bartholdi. In 300 Einzelteilen wurde die schwere Dame in die USA geschifft. Gustav Eiffel entwarf das tragende Stahlgerüst - ein Montagekunststück und ein Denkmal technischen Größenwahns.
46m kupfernes Standbild auf einem 47m hohen Steinsockel begrüßte den ankommenden Einwanderer von Liberty Island her und tut es noch heute. Ob all die Träume dieser Menschen in der neuen Heimat erfüllt wurden, mag dahin gestellt sein. Die Statue zumindest versprach ihnen Hoffnung auf ein besseres Leben in Amerika.
Buch und Regie: Christian Romanowski Kamera: Rüdiger Kortz
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Kulturdenkmal: The Statue of Liberty, ein Entwurf des französischen Bildhauers Frédéric Auguste Bartholdi; Statue mit einer Höhe von 46 m und einem Gewicht von 254 t, die auf einem 47 m hohen Sockel steht; 354 Stufen gesamt.
Unesco-Ernennung: 1984
1871-84 Arbeiten an der Monumentalfigur mit einem Stahlgerüst im Inneren, das von Gustave Eiffel konstruiert wurde
1876 Geschenk Frankreichs an die USA anläßlich des 100. Jahrestages der amerikanischen Unabhängigkeit
1886 Einweihung
1892-1954 auf dem nahen Ellis Island Auffanglager und Quarantänestation für Einwanderer sowie Internierungslager
1903 Eingravierung eines Sonetts, »The New Colossus«, der amerikanischen Dichterin Emma Lazarus in den Sockel
1984 Restaurierungsarbeiten
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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