Neapel: Historisches Zentrum von Neapel






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Für die einen ist sie die lauteste, stinkendste und chaotischste Stadt, für die anderen die schönste und lebendigste: Neapel. Schon im 16. Jahrhundert gab es hier fünf- und sechsstöckige Wohnhäuser. Denn es war die größte Stadt Europas, und der Platz wurde knapp.

Neapel wurde an dem Ort gegründet, wo der Mythologie nach der Körper der Sirene Parthenope an Land gespült wurde. Ihr Gesang scheint aber auch Seuchen, Erdbeben und Vesuvausbrüche angezogen zu haben. Am schlimmsten wütete die Pest.

Doch dennoch kamen Gelehrte zu allen Zeiten um der Künste willen in die Stadt. Die Stadt übt eine Faszination aus. Es brodelt vor Leben. Und dies führt uns der Film vor, ebenso wie die
göttlichen Oasen der Ruhe in den Kreuzgängen der Klöster und in den Kirchen.

Buch und Regie: Jens Dücker
Kamera: Rüdiger Kortz



Kulturdenkmal: Altstadt u. a. mit den Kirchen San Gennaro, dem Dom, SS. Annunziata, Santa Anna dei Lombardi, SS. Apostoli, Gesù Nuovo

Unesco-Ernennung: 1995

470 v. Chr.
griechische Siedlung

326 v. Chr.
Bündnis mit Rom

12. Jh.
normannischer Besitz

13. Jh.
unter den Anjou Hauptstadt des Königreichs Sizilien

1279-84
unter Karl I. von Anjou Bau des Castel Nuovo

1294-1313
Bau des Doms San Gennaro

1456
Erdbeben

1484-88
Anlage der Porta Capuana, eines Stadttores mit zwei Rundtürmen

1503-1707
Residenz der spanischen Vizekönige

1600
Baubeginn des Palazzo Reale

1748-1860
unter Herrschaft der Bourbonen

1760-81
Neubau von SS. Annunziata


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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