Hildesheim: Dom und Michaeliskirche von Hildesheim






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Bernward, Bischof von Hildesheim von 993 bis 1022, wollte seinen Namen der Nachwelt erhalten. Mit einer Vielzahl von sakralen Kunstwerken hat er versucht, zu seiner Heiligsprechung beizutragen.

Mit der ehemaligen Benediktinerabtei St. Michael und dem Dom zu Hildesheim liegen zwei außergewöhnliche Zeugnisse religiöser Kunst im Heiligen Römischen Reich vor. Die doppelchörige Basilika ist ein einmaliges Beispiel romanischer Baukunst mit ihrer symmetrischen Aufteilung und den für die ottonische Zeit neuen architektonischen Besonderheiten.

Im Dom werden kostbare Bronzegussarbeiten aufbewahrt. Die dabei verwendeten Techniken hatte Bernward aus dem Orient mitgebracht und in seinem Bischofssitz zum Spezialhandwerk gedeihen lassen.

Buch und Regie: Werner Brüssau und Kurt Feyerabend
Kamera: Fritz Poppenberg
Produktionsjahr: 1994



Kulturdenkmal: Mariendom und Kirche St. Michaelis

Unesco-Ernennung: 1985

9. Jh.
Bau eines Doms

1010-20
Bau von St. Michaelis

1015
Bernwardstür mit reliefierten alt- und neutestamentlichen Szenen

um 1020
Bronzesäule mit Reliefszenen aus dem Leben Jesu

1022-38
Amtszeit von Bischof Godehard

1033
Weihe von St. Michaelis

1054-79
unter Hezilo Wiederherstellung des Doms nach einem Brand

1131/32
Heiligsprechung des Bischofs Godehard

um 1240
Bronzetaufbecken im Dom

1943
Abnahme der mit der Wurzel Jesse bemalten Holzdecke, aus 1300 Eichenbrettern bestehend

1945
Zerstörung der beiden Gotteshäuser durch Luftangriff

seit 1972
in der Krypta hinter schmiedeeisernem Gitter der Schrein des heiligen Godehard


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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