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Römische Kultur und romanisches Erbe prägen das Stadtbild und die Geschichte von Arles. Arles war die zweitgrößte Stadt des römischen Imperiums. Ein halbes Jahrhundert später entwickelte sich Arles zu einem religiösen Zentrum.
Arles ist aber auch die Stadt Vincent van Goghs. Er zog im Februar 1888 nach Arles. Hier schuf er seine bekanntesten Werke. Zusammen mit Paul Gauguin wollte er eine Künstlerkolonie gründen. Das Zusammenleben der beiden Maler endete jedoch in einem Zusammenbruch van Goghs. Nach seiner Selbstverstümmelung und wiederholten Anfällen geistiger Verwirrung ging van Gogh von Arles in die Heilanstalt von St.-Remy-de-Provence.
In vielen Briefen an seinen Bruder Theo beschreibt Vincent van Gogh seine Sicht auf Arles. Diese Briefe dienen dem Film als Textgrundlage und stehen in einem reizvollen Kontrast zu dem römisch-romanischen Weltkulturerbe.
Buch und Regie: Frank Hertweck Kamera: Rüdiger Kortz
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Kulturdenkmal: römische und romanische Denkmäler
Unesco-Ernennung: 1981
1. Jh. Gründung von Arelate (46 v. Chr.); Bau des Amphitheaters (Les Arènes) und des Antiken Theaters (Theatre Antique)
150 Römischer Zirkus (Cirque Romain)
3.-12. Jh. römische und frühchristliche Nekrologe Alyscamps
308 Residenz von Kaiser Konstantin dem Großen
11./12. Jh. Bau der romanischen Kathedrale St-Trophime
1888/89 Schaffenszeit von Vincent van Gogh, u. a. das als »Brücke von Arles« berühmt gewordene Gemälde »Le pont de l'Anglois aux lavandières«
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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