Lissabon: Hieronymitenkloster und Turm von Belém






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Belém ist einer der ältesten Vororte von Lissabon. Er hat sich entwickelt aus dem reichen Hafenort Restelo. Dieser spielte in der Geschichte der portugiesischen Seefahrt eine wichtige Rolle, da hierher die Seefahrer, wie auch einst Vasco da Gama, mit kostbaren Gewürzen von ihren Entdeckungsreisen zurückkamen.

1516 wurde der "Torre de Belém" als Leuchtturm in der Mündung des Tejo errichtet. Er sollte die Kapitäne der reichbeladenen Schiffe wieder in ihrer Heimat willkommen heißen. Ein Jahr später verordnete König Dom Manuel I. den Bau eines Klosters nahe des Tejoufers. Das weißstrahlende Hieronymitenkloster sollte zum sichtbaren Beweis der königlichen Macht und des unbeschreiblichen Reichtums Portugals werden.

Der Film beschreibt die Zeit, in der Portugal sich zu einer der bestimmenden Mächte Europas entwickelte, und dies auch in seinen Bauwerken ausdrückte.

Buch und Regie: Hannes Schönemann
Kamera: Christian Lehmann
Produktionsjahr: 1994



Kulturdenkmal: Mosteiro dos Jeronimos als Meisterwerk portugiesischer Steinmetzkunst; Torre de Belém mit dem Königssaal auf der Praia do Restelo

Unesco-Ernennung: 1983

1502
Anordnung des Klosterbaus durch König Manuel I.

1515-21
Torre de Belém

1517
Westportal mit den knienden Statuen von König Manuel unter dem Schutz des hl. Johannes des Täufers und des hl. Hieronymus

1894
Grabmal für Vasco da Gama in der Almeida-da-Garrett-Kapelle angefertigt

21.12.1918
in der Almeida-da-Garrett-Kapelle Aufbahrung des portugiesischen Präsidenten Dr. Sidónio Pais


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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