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Die lettische Hansestadt Riga am Meer wurde von Bremer Kaufleuten gegründet. Für deutsche Ritter war das befestigte Bollwerk der Ausgangspunkt für die Eroberung des Baltikums.
Baustile verschiedener Zeiten bestimmen das Stadtbild, hier findet man mittelalterliche Hansespeicher ebenso wie den sozialistischen Betonklotz. Besonders der Jugendstil hatte es den Einwohnern von Riga angetan. Um die Jahrhundertwende wurden ganze Stadtviertel in diesem Baustil erbaut. Durch die verschiedenen fremden Einflüsse entstand eine Mischkultur aus lettischen, deutschen, russischen und polnischen Elementen.
Der Film begleitet einen alten Hanse-Kaufmann zu den interessanten Plätzen dieser Stadt wie Speicherstadt und Dom.
Buch und Regie: Jens Dücker Kamera: Thomas Stokowski
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Kulturdenkmal: Altstadt
Unesco-Ernennung: 1997
1198 erstmalige urkundliche Erwähnung der Stadt
1209 erstmalige Erwähnung der Petrikirche
1211 Baubeginn des Doms
1282 Beitritt zur Hanse
1297 erstmalige Erwähnung der Johanniskirche
1415 Erwähnung des ältesten Hauses aus dem Ensemble »Drei Brüder«
1547 Großer Stadtbrand
1582-89 Wiederaufbau der Kirche des heiligen Johannes
1667-94 Wiederaufbau der Kirche des heiligen Petrus
1694-95 Bau des Hauses Dannenstern
10.5.1721 Blitzeinschlag im Turm der Petrikirche, der daraufhin bis auf die Grundmauern niederbrennt
1733 Weihe der reformierten Kirche
1899 erster Bau im Stil der Art nouveau in der Albertstraße (Alberta iela)
1953-58 Restaurierung des Ensembles »Drei Brüder«
seit 1991 Riga wieder Hauptstadt des unabhängigen Lettlands
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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