Isfahan: Meidan-e Schah (Königsplatz) von Isfahan






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Nach den Paradiesvorstellungen des Korans wollte Schah Abbas Ende des 16. Jahrhunderts Isfahan zu einer modernen Stadt umbauen. Isfahan wurde zu einem wichtigen Handelszentrum, in dem Religiosität und Kommerz die tragenden Säulen waren. Die Verbindung von Geistigem und Weltlichen, von Glauben und Architektur wird auf dem Königsplatz Medan-e Schah deutlich, auf dem sich Moschee und Basar gegenüber stehen. Mit 500 m Länge ist dieser Platz der größte der Welt.

Der Film möchte die Botschaft der Erbauer entschlüsseln. Mit Bildern der heutigen Handwerker und Händler wird die Geschichte der Stadt und seiner Bauwerke erzählt.

Buch und Regie: Faranak Djalali und Rüdiger Lorenz
Kamera: Mohammed Aladpusch



Kulturdenkmal: Meidan-e Schah in Isfahan

Unesco-Ernennung: 1979

um 900
Bau der Masdjed-e Djomeh

1088 / 89
Erweiterungen der Freitagsmoschee

1092
Bau von Südportal und Mihrab der Freitagsmoschee

1598
Isfahan wird Hauptstadt Persiens

1612-30
unter Schah Abbas I. Hauptbauzeit der Masdjed-e Imam

1612-16
Bau der Masdjed-e Lotfollah

1619
Anlage des Basars

1638
Vollendung der Masdjed-e Imam

1803
Restaurierung der Freitagsmoschee


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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