Roeros: Stadt und Bergwerke von Roeros






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Roeros war 300 Jahre lang mit seinen zahlreichen Kupferbergwerken das Zentrum des Kupferbergwerks in Zentralnorwegen. In den Bergwerken verdingten sich Einwohner und Arbeitskräfte aus Schweden und sogar Deutschland als Tagelöhner. Im Zwei-Schicht-System arbeiteten hier die Männer und auch Kinder. Mit Pferdekarren wurde das erzhaltige Gestein in die Stadt zum Schmelzwerk gebracht. Während die Verwalter in prunkvollen Villen wohnten, lebten die Tagelöhner und Bauern in einfachen Holzhäusern, die noch heute das Stadtbild prägen. Erst 1977 wurde die letzte Grube geschlossen.

Heute sind diese Holzhäuser Bestandteil des Museums, ebenso die Schmelzhütte und die benachbarte Schmiede - die Stadt als ein Freilichtmuseum. Der Film ist ein Streifzug durch die Geschichte und den Ort gleichermaßen.

Buch und Regie: Ursula Böhm
Kamera: Rolf Romberg



Kulturdenkmal: Stadt und Bergwerke von Røros

Unesco-Ernennung: 1980

75 - 250
Eisenerzverhüttung bei Granlundvollen (Ålen)

120 - 340
Eisenerzverhüttung bei Tverråbakkene (Ålen)

1644
Entdeckung von Kupfererzen auf dem Plateau von Røros

1646
erste Verhüttung

1650
erster Kirchenbau

um 1680
Rasmusgård

1697
Brandkatastrophe

1780 - 84
zweiter Kirchenbau

1923
Denkmalschutz für Teile der Bergmannshäuser

1977
Aufgabe der Verhüttung


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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