Gwynedd: Burgen und befestigte Städte König Edwards I. in der Grafschaft Gwynedd






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Gwynedd - eine raue Region im Norden von Wales, die seit Jahrhunderten von kleinen Adelsgeschlechtern regiert wurde - bis der englische König Edward I. im Jahr 1277 das Land unter seine Herrschaft brachte.

Innerhalb von neun Jahren errichtete Edward neun neue Burgen in Nordwales und ließ zahlreiche andere restaurieren oder erweitern, um seinen Herrschaftsbereich zu sichern.

Der Film erzählt die Geschichte der Burg von Conwy, die er 1283 als erste errichtete. Danach folgten Cearnarfon und Harlech. Die letzte seiner Burgen entstand auf der Insel Anglesey: zwischen Festland und Insel baut er an der Meerenge Beaumaris, die seine schönste werden sollte.

Sein Baumeister James St. George, der führende Architekt von Verteidigungsanlagen, war verantwortlich für die herausragenden Konstruktionen der mittelalterlichen Bauten, die einzigartig für Großbritannien waren und sind. Jede der Burgen - alle in Meeresnähe gelegen - sind in ihrer Verschiedenartigkeit Denkmäler der Baukunst ihrer Epoche, aber auch Insignien der englischen Herrschaft in Wales.

Buch und Regie: Horst Brandenburg
Kamera: John Walker



Kulturdenkmal: Burgen und befestigte Städte König Edwards I. in Gwynedd (Wales)

Unesco-Ernennung: 1986

1283 - 1327
Caernarfon Castle

1283 - 89
Conwy Castle (River Conwy) mit bis zu 4,5 m starken Mauern und 8 Trommeltürmen

1290 - 93
Harlech Castle (Harlecher Marsch) unter Oberbefehl von James of St. George

1295 - 1330
Beaumaris Castle

14. Jh.
St. Mary's Church (Caernarfon) mit Wallturm (Glockenturm und seit 1740 Sakristei)

1628
Verkauf von Conwy Castle an den Viscount Conwy

1914
Harlech Castle in Staatsbesitz

1953
Denkmalschutz für Conwy Castle

1.7.1969
auf Caernarfon Castle Krönung von Prinz Charles zum Prince of Wales


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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