Stonehenge, Avebury und zugehörige Denkmäler der Megalith-Kultur






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Die Hochebene von Salisbury in Südengland ist eine rauhe und nicht sehr einladende Gegend, in der oft ein kalter und schneidender Wind weht.
Vor etwa 5.000 Jahren, in der Jungsteinzeit lebten hier Menschen, von denen wir nur sehr wenig wissen. Doch was sie und die nachfolgenden Generationen hinterlassen haben, ist über alle Maßen beeindruckend: Die Steinkreise und Hügelgräber der Megalith-Kultur.
Stonehenge ist das bekannteste dieser Monumente. Es ist eine Kultstätte ganz eigener Art.
Das Rätsel von Stonehenge ist die Geschichte einer großen kollektiven Anstrengung, einer Vision, die über Generationen hinweg lebendig geblieben ist und die die Menschen bis heute mit ihrem Geheimnis fasziniert - mit einem Tempel für die Ewigkeit.

Buch und Regie: Gunar Hochheiden
Kamera: Fritz Poppenberg
Produktionsjahr: 1995



Kulturdenkmal: Steinsetzungen mit niedrigem kreisförmigem Erdwall, größter noch stehender »Steinpfeiler« 6,7 m hoch und 45 t schwer; der auf Hünengräber ausgerichtete, 2,8 km lange Prozessionsweg und Hünengräber wie New King Barrows; in Avebury Steinkreise mit einem von rund 200 Steinen gesäumten Weg (West Kennet Avenue) zum Overton Hill

Unesco-Ernennung: 1986

um 3100 v. Chr.
erste Anlage mit Erdwall

um 2400 v. Chr.
vermutlich Vollendung des Steinkreises von Avebury

um 2100 v. Chr.
im wesentlichen Entstehung der heutigen Anlage von Stonehenge; aus 80 bis zu 4 t schweren »Blausteinen« von den Preseli Mountains (Wales)

um 2000 v. Chr.
Erneuerung der Anlage von Stonehenge mit hufeisenförmig angeordneten Sarsenfindlingen

um 1100 v. Chr.
Verlängerung des Prozessionsweges von Stonehenge

seit 1918
Staatseigentum

1999
Stonehenge-Experiment, bei dem ein 4 t schwerer Felsquader aus den fast 400 km entfernten Preseli Mountains auf Holzrollen und auf einem selbstgebauten Floß nach Stonehenge transportiert wurde


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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