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Mit seinen 400 Räumen ist Chambord das größte der französischen Loireschlösser. 1519 wurde mit dem Bau begonnen. Chambord gilt heute als Ideal des französischen Schlossbaus im 16. Jahrhundert.
Im Mittelpunkt des Schlosses steht die Doppelwendeltreppe, deren Konzeption auf Leonardo da Vinci zurückgeht. Auf dieser Treppe kann man auf- und abgehen, dabei sieht man sich zwar, trifft sich aber nicht. Einerseits wie geschaffen für die Geheimnisse der Liebe, ist diese Treppe als Symbol für den Aufstieg zur Zentralmacht auch ein Denkmal für die absolute Monarchie.
Mit einem Gang durch die einzelnen Räume, Gänge und Treppen des Schlosses führt der Film in die Zeit des Königs Franz I. und des Sonnenkönigs Ludwig XIV.
Buch und Regie: Thomas Uhlmann Kamera: Andreas Bergmann
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Kulturdenkmal: Schloss Chambord
Unesco-Ernennung: 1981
1519-41 hauptsächliche Bauphase des Schlosses
1552 Heinrich II. unterzeichnet den Vertrag von Chambord, durch den die Bistümer Metz, Toul und Verdun der französischen Krone zufallen
1670 Uraufführung von Molières »Bürger und Edelmann« im Schloß
1921 Kauf durch Paul-Louis Courier, Herzog von Bordeaux und Graf von Chambord
seit 1930 in Staatsbesitz
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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