Cinque Terre: Portovenere, Cinque Terre und die Inseln Palmaria, Tino und Tinetto






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Eingeengt zwischen Felsen und Meer gehören die Cinque Terre zu dem wildesten und unzugänglichsten Teil der ligurischen Riviera. Die fünf Dörfer Riomaggiore, Manarola, Cornigilia, Vernazza und Monterosso waren jahrhundertelang nur zu Fuß oder über das Meer zu erreichen. In dieser Abgeschiedenheit haben sie sich ihre Schönheit bewahrt. Die Bewohner der Orte waren von Anfang an Winzer. Um dem steilen Küstenstreifen Land für ihre Reben abzugewinnen, bauten sie Weinterrassen, die sie mit Trockenmauern abstützten. Aneinander gereiht sind diese Trockenmauern 11.000 Kilometer lang - länger als die chinesische Mauer.

Seit langer Zeit prägten sie die Landschaft der Cinque terre, nun zerfallen die Mauern und die Weinterrassen werden langsam von der Macchia zurückerobert.

Buch und Regie: Patricia Möckel
Kamera: Gerd Bleichert



Kulturdenkmal: Portovenere, ein Küstenabschnitt der Riviera di Levante, die Insel Palmaria, Tino und Tinetto

Unesco-Ernennung: 1997

1056
urkundliche Erwähnung von Monterosso al Mare

1131
Weihe der Stiftskirche San Lorenzo (Portovenere)

1182
Vernazza auf der Seite Genuas im Kampf gegen Pisa

1256-77
Bau von San Pietro (Portovenere)

1276
urkundliche Erwähnung von Riomaggiore

1307
Vollendung von San Giovanni Battista (Monterosso)

1334
Bau von San Pietro (Corniglia)

1931-38
Restaurierung von San Lorenzo


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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