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Von König Ludwig IX., im Jahre 998 als einfacher Jagdsitz im Herzen der "Ile de France" erbaut, geriet Fontainebleau schon bald in Vergessenheit. Erst als Franz I. seine Liebe zu Fontainebleau entdeckte und es zur Residenz erhob, begann die eigentliche Geschichte des Schlosses, als Stammhaus der französischen Könige. Heinrich IV. ließ die Anlage ausbauen und unter Napoleon I. wurde das Bauwerk als erste kaiserliche Residenz umfassend restauriert. Alle drei Epochen haben den Baustil von Fontainebleau verändert. Jeder Herrscher ließ seine baulichen Vorlieben verwirklichen. So besaßen Franz I., Heinrich IV., und Napoleon Bonaparte jeweils einen eigenen Eingang zum Schloss. Bedingt durch die zahlreichen Umbauten besitzt Fontainebleau heute einen ungewöhnlichen Grundriss.
Der Film erzählt die wechselhafte Geschichte, eines Gebäudes, das wie kein anderes in Frankreich Geburt, Hochzeit und Tod der Herrscher miterlebt hat.
Buch und Regie: Helmut Meewes Kamera: Helmut Meewes Produktionsjahr: 1995
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Kulturdenkmal: hufeisenförmige Schlossanlage
Unesco-Ernennung: 1981
998 Jagdschloss des Kapetingerkönigs Robert des Frommen im Wald von Fontainebleau
1169 Jagdschloss König Ludwigs VII. mit angeschlossener Klosteranlage
1528 unter Franz I. Beginn des Schlossneubaus
1600 80 m lange und 7 m breite Galerie de Diane, in der Napoleon III. die Schlossbibliothek unterbrachte
1608 Beginn der Ausgestaltung der Chapelle de la Trinité
1685 unter Ludwig XIV. Restitutionsedikt von Fontainebleau, Aufhebung der Glaubensfreiheit für die protestantischen Hugenotten
1921 Einrichtung des Musée National du Château
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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