Shibam: Altstadt von Shibam und ihre Stadtmauer






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Shibam, das sind 500 Hochhäuser aus Lehm auf engstem Raum, eine Skyline, die an Manhattan oder Chicago erinnert. Nur liegt Shibam in der Wüste, ist fast 2000 Jahre alt und war einst Hauptstadt der Oase Hadramaut im Jemen, eine reiche Stadt am Ausgangspunkt der Weihrauchstraße. In Hochhäusern lebte man aus Sicherheitsgründen, denn der Reichtum lockte stets fremde Krieger. Heute fühlen sich nur Touristen noch von Shibam angezogen. Die Shibamis selber ziehen nach und nach aus, denn es gibt längst keinen Grund mehr, in Hochhäusern zu wohnen - so eng beieinander. Deshalb ist die Stadt dem Verfall preisgegeben. Unaufhaltsam bröckelt die Skyline aus Lehm. Shibam steht auf der Liste der bedrohten Denkmäler des Weltkulturerbes.

Buch und Regie: Albrecht Heise
Kamera: Rüdiger Kortz



Kulturdenkmal: mit einer hohen Stadtmauer umgebene Stadt auf einem rechteckigen Grundriß von 400x500 m

Unesco-Ernennung: 1982

Ende des 2. Jh. n. Chr.
vermutlich Ortsgründung

16./17. Jh.
vermutlich Anlage der heutigen Stadt

1936
Besuch der britischen Entdeckungsreisenden Freya Stark

1996
Beschädigung durch heftige Regenfälle


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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