Sigiriya: Ruinenstadt Sigiriya






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Im Herzen der Insel Sri Lanka, im 5. Jahrhundert nach westlicher Rechnung: Ein verblendeter Sohn stürzt den Vater vom Thron. Doch er will nicht nur die Macht, auch die Schätze des Königs. Der, ein großer Erbauer von Bewässerungssystemen antwortet: "Mein Reichtum ist das Wasser!" Der Thronräuber gerät außer sich vor Wut, kettet den Vater an einen Felsen und läßt ihn qualvoll verdursten. Er verjagt seinen Bruder, den rechtmäßigen Erben, aus dem Land. Doch bald beherrscht nur noch die Angst vor dessen Rache seine Gedanken. Er flieht in den Dschungel, hoch auf einen unzugänglichen Felsen und mauerte sich dort mit seinen Schätzen ein. Dem Wahn des Vatermörders verdanken wir einen herrlichen Palast zwischen Himmel und Erde, ein achtes Weltwunder sagen manche. Die Felsenfestung von Sirigiya mit den Resten des Palastes, den Zisternen, Pools, erotischen Fresken, Felsenhöhlen und Wassergärten zeugen noch heute von den übermenschlichen Taten eines Gehetzten. Dessen tragische Geschichte erzählt die filmische Dokumentation über die Festung in den Wolken - ein sagenhaftes, aber wahres Kapitel aus der früheren Geschichte einer Insel voller Legenden.

Buch und Regie: Thomas Uhlmann
Kamera: Thomas Stokowski



Kulturdenkmal: "Himmelsfestung" auf 200 m hohem Granitbuckel

Unesco-Ernennung: 1982

477-495
unter Kassapa I. Residenz

495
bei der Schlacht von Habarane Selbstmord von Kassapa und ungeteilte Macht für dessen Halbbruder Moggallana

19. Jh.
Wiederentdeckung durch englische Militärs und Kolonialbeamte


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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