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Die Thraker glaubten an ein Leben nach dem Tod. Deshalb bauten sie für Ihre Toten Häuser. Damit sie nicht so leicht gefunden und geplündert werden konnten, wurden diese Gräber unter einem Hügel versteckt. So kam es, dass erst 1982 in der Nähe der kleinen Stadt Sweschtari unter einem 11 Meter hohen Erdhügel ein thrakisches Grab aus dem 3. Jahrhundert vor Chr. gefunden wurde. Die Räume sind mit Gemälden und Skulpturen verziert. Karyatiden umstehen das Totenbett des thrakischen Herrschers, dem man auch seine Pferde und seine Lieblingsfrau mit ins Grab gegeben hatte. Das Thrakergrab von Sweschtari ist ein einmaliges Beispiel thrakischer Kunst und Kultur; seine Architektur und die künstlerische Gestaltung machen es zu einem bedeutenden Denkmal der Antike.
Buch und Regie: Josef Becker Kamera: Thomas Varheliy Produktionsjahr: 1995
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Kulturdenkmal: ein »ewiges Haus«, aus mehreren Kammern bestehend, mit eindrucksvollem Skulpturenschmuck
Unesco-Ernennung: 1985
1. Hälfte 3. Jh. v. Chr. Anlage der Grabkammer
1982 archäologische Untersuchungen
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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