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Die Hauptstadt Ungarns liegt in einer beeindruckenden Landschaft: Beiderseits der Donau zwischen ungarischem Mittelgebirge und großem Tiefland. Das Bild der Stadt ist geprägt von Zerstörung und Wiederaufbau. Auf den Fundamenten des Alten entstand das neue, heutige Budapest. Am rechten Donauufer liegen die Stadtteile Buda mit dem Burgberg und Obuda mit den Ruinen des alten römischen Legionslagers Aquincum, am linken Ufer der Stadtteil Pest.
Der Film zeigt nicht nur das heutige Stadtbild, sondern führt zurück in die lange Geschichte dieser Stadt. Die Türken und Römer hinterließen ihre Spuren. Im 18. Jahrhundert kamen die Habsburger unter Maria Theresia als Besatzer. Ihren Architekten verdankt die Burg ihre Wandlung zum heutigen Barockschloss.
Buch: Josef Becker Regie: Stephan Polomski Kamera: Emmerich Pal Produktionsjahr: 1995
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Kulturdenkmal: die Innenstadt von Budapest und das Panorama beider Ufer der Donau
Unesco-Ernennung: 1987
1061 erste urkundliche Erwähnung von Pest
1247-65 Bau der königlichen Burg auf dem Budaer Burgberg
1255-69 Bau der Matthiaskirche auf der Budaer Burg
1308 Krönung von Karl I. von Anjou zum ungarischen König
1347 Umzug des Hofstaates von Visegrad nach Buda
1468 Pest; königliche Freistadt
1526 Plünderung und Brandschatzung Budas
1545-1686 Buda in der Hand der Türken
1686 Vertreibung der Türken durch das Heer der Heiligen Liga
1703 Buda und Pest freie Städte
1873 Vereinigung dreier Städte, Buda, Obuda und Pest, zu Budapest
1899-1905 Bau der Fischerbastei
1980 Neueröffnung der Redoute (1821-84)
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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