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Während des zweiten Weltkriegs wurde das historische Zentrum von Warschau systematisch von den deutschen Truppen zerstört. Eine militärisch sinnlose Maßnahme mit dem Ziel, den Polen ihre Identität zu nehmen. Nach dem Krieg wurde die Warschauer Altstadt komplett wieder aufgebaut - so originalgetreu wie möglich. Entstanden ist ein mittelalterliches Viertel, an dem man genau studieren kann, wie damals gebaut und gelebt wurde. Auch das Königsschloss, das bedeutendste Symbol des selbständigen polnischen Staates, erstand in neuem Glanz. Heute ist das historische Zentrum von Warschau die jüngste Altstadt Europas - doch man sieht es ihr nicht im geringsten an.
In seltenen historischen Aufnahmen zeigt der Film das alte Warschau, die Zerstörung und den Wiederaufbau. Vor diesem Hintergrund entfaltet sich das Panorama der Altstadt. Eine Attraktion für Touristen und dennoch eine Stadt, die in ihren Traditionen lebt, ohne museal zu wirken.
Buch und Regie: Gunar Hochheiden Kamera: Thomas Varheliy Produktionsjahr: 1995
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