Baku: Ummauerter Teil von Baku






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Baku, die 2-Millionenstadt am Ufer des Kaspisches Meeres, ist ein Schmelztigel der Kulturen, eine geschichtsträchtige Ansiedlung auf der Schwelle zwischen Orient und Europa. Minarette und die Palastanlagen eines persischen Herrschergeschlechts gehören ebenso zum Stadtbild, wie die prächtigen neogotischen Paläste der Ölbarone und die Förderanlagen an Land und auf dem Meer.

Schon seit Jahrhunderten wird die Region um Baku von den gewaltigen Öl- und Gasvorkommen geprägt. Frühe Reisende sprechen von merkwürdigen Flüssigkeiten, die gut brennen und von lodernden Flammen, die aus dem Erdinnern hervortreten. Ideale Bedingungen für "Feueranbeter", die dort ihre Tempel errichtet haben.

Buch und Regie: Reinhild Dettmer-Finke
Kamera: Thomas Ch. Weber



Kulturdenkmal: Baku, Altstadt mit Stadtmauer

Unesco-Ernennung: 2000

8000 vor Chr.
Erste Siedlungen

1078
Bau der Moschee des Mohammed (Sinig-gala)

12. Jhd.
Bau des Mädchenturms "Gys Galasi" auf Fundamenten des 6. Jhd. vor Chr.

14.-15. Jhd.
Bau des Shirwan Shah Palastes in Baku

1683
E. Kempfers Baku Gemälde entstehen.

1722-1723
Besetzung der Kaspischen Küste durch Peter I.

1809-1813
Russisch-Persischer Krieg

1826-1828
Russisch-Persischer Krieg

1828-1928
Russisch-Türkischer Krieg

1848
Erste Ölbohrung der Welt in Baku

1920
Aserbaidschan wird zur sowjetischen sozialistischen Republik

18. Oktober 1991
Unabhängigkeit Aserbaidschans


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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