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Der Park hat drei Vulkane, Tongariro, Ngauruhoe und den Ruapehu. Er ist immer noch aktiv und brach zuletzt am 23. September 1995 aus. Die Maori landeten in Neuseeland vor cirka 1500 Jahren. Der Legende nach kam Häuptling Ngatoroirangi auf der Mitte der Nordinsel des heutigen Neuseelands an Land. Um Anspruch auf das Land um den Tongariro zu erheben, musste Ngatoroirangi auf seiner Spitze ein Feuer entznden. Von seiner weiblichen Sklavin Auruhoe begleitet machte er sich an den Aufstieg. Ein eisiger Sdwind zog auf und die schneidende Kälte drohte sie zu töten. Ngatoroirangi rief seine Schwestern, Priesterinnen im entfernten Hawaiki, ihm Feuer zu senden. Die Schwestern schickten ein Feuer das am Ngatoroirangi ausbrach. Um seinen Schwestern und dem Gott der Vulkane zu danken, opferte Ngatoroirangi Auruhoe und warf ihren Körper in den Vulkan, der auch heute noch ihren Namen trägt: Ngauruhoe. Seit vor 200 Jahren die ersten Weißen in "Aotearoa", dem Land der langen, weißen Wolke, landeten, bedrohen Kahlschlag und Schafzucht den heiligen Berg. Für den Tuwharetoa Stamm ist Tongariro die Quelle ihrer Macht. Hier ruhen ihre Vorfahren und der Berg legitimiert ihren Anspruch auf dieses Land. Um zu verhindern das ihr Land in private Hände fällt, machte Häuptling Tukino Te Heuheu 1887 den Berg zum Geschenk an die Regierung von Neuseeland - mit der Maßgabe ihn fr alle Menschen zu schützen.
Buch und Regie: Werner Meyer Kamera: Paul Ree
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Kultur- und Naturdenkmal: Nationalpark
Unesco-Ernennung: 1990, erweitert 1993
Flora und Fauna Vorkommen von Steineibenarten wie Podocarpus hallii, aber auch Orchideen und Farnen; in höheren Lagen Scheinbuchenwald mit Neuseeländischer Rot- und Silber- sowie Schwarzer Südbuche, zudem Mytengewächse wie Leptospermum ericoides, aber auch Inaka, das neuseeländische Gegenstück zu den europäischen Heidekrautgewächsen; Säuger wie Neuseeländische Fledermaus; 56 Vogelarten wie Kaka und Streifenkiwi; Gefährdung heimischer Tierarten durch eingeführte Marder, Katzen, Rotwild und Possums
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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