Antigua Guatemala






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Eine sehr schöne Stadt war Guatemala - aber ein gefährlichem Ort: Immer wieder richteten Erdbeben schwere Schäden an. Das bisher schwerste, 1773, legte die ganze Stadt in Trümmer. Die Bewohner flohen und gründeten auf festerem Boden das neue, das heutige Guatemala Stadt. Das alte Guatemala, jetzt Antigua Guatemala genannt, erwachte jedoch zu neuem Leben - und zu neuer Schönheit, ist jetzt Weltkulturerbe und eines der Traumziele des internationalen Tourismus.

Zwischen den Ruinen der spanischen Prachtbauten entstand eine der schönsten Städte Lateinamerikas, ein bewohntes Museum voller Hotels, Pensionen, Restaurants, Sprachschulen, Internetcafés. Der Tourismus ernährt die Stadt und erhält das Weltkulturerbe - ohne dass im Trubel der Besucherscharen die Schönheit Schaden nähme.

Doch neben ihrer Schönheit blieb der Stadt auch die Gefahr erhalten. Nur ist es nicht mehr die Erdbebengefahr, die jetzt Einheimische und Besucher bedroht, es ist die Armut sehr vieler Menschen ringsum, deren einzige Form des Broterwerbs die Gewalt ist.

Buch und Regie: Albrecht Heise
Kamera: Rüdiger Kortz



Kulturdenkmal:spanische Kolonialarchitektur in Antigua Guatemala

Unesco-Ernennung:1979

1527
Gründung der Hauptstadt Muy Noble y Muy Real Ciudad de Santiago de los Caballeros

1541
Zerstörung durch Schlammlawine nach Ausbruch des Agua

1543
Gründung der heutigen Stadt Antigua Guatemala

1545
Catedral de Santiago

1681
Eröffnung der Univesidad San Carlos de Borromeo

1717 und 1773
Zerstörung durch Erdbeben

1944
Einstufung als Nationales Denkmal

1976
Erdbeben

1986/87
Restaurierung von zwei erhaltenen Kapellen der Catedral de Santiago


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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