Hawaii: Nationalpark Vulkane von Hawaii






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Vor mehr als elf Millionen Jahren – lange bevor Menschen die Erde bewohnten – riss tief im Ozean der Meeresboden. Lava strömte aus. Über Jahrtausende formten sich so die Inseln von Hawaii aus fünf Vulkanen.
Eine hawaiianische Legende erzählt, dass Pele, die Göttin des Feuers, durch die Vereinigung von Himmel und Erde geboren wurde. Vor ihrer eifersüchtigen Schwester, der Meeresgöttin, musste sie fliehen. Auf der „großen Insel“ von Hawaii fand Pele im Hulem´umaú-Krater eine sichere Heimat. Von hier spuckt sie Felsen und flüssige Lava und manchmal, für wenige Augenblicke zeigt sie sich auch in den Feuern des Kilauea.

Der Kilauea ist der aktivste Vulkan auf Erden. Seit 1983 sprudelt die Lava ununterbrochen. Sie hat über 65 Quadratkilometer von Hawaii unter sich begraben. An manchen Stellen ist der Lavamantel 24 Meter stark. Aber der Kilauea hat nicht nur Regenwälder, Strände und Häuser zerstört, er hat auch mehr als zwei Quadratkilometer neues Land geschaffen.
Die Gewalt des Kilauea, Heimat der Feuergöttin Pele, aber lässt sich nicht zähmen.

Im Angesicht der unberechenbaren Naturgewalten von Hawaii werden wir Menschen immer an unsere Vergänglichkeit erinnert.

Buch und Regie: Werner Meyer
Kamera: Paul Ree ASC



Naturdenkmal: Nationalpark Hawaiianische Vulkane

Unesco-Ernennung:1987

Vulkane
Mouna Loa (Langer Berg) und Kilavea sind die größten aktiven Vulkane der Erde

1984
vorläufig letzte Erruption des Mouna Loa Vulkans

Flora und Fauna
Zahlreiche endemische Pflanzen und Tierarten, darunter die Gänseart Nene, die als Staatsvogel Hawaiis gilt. Rund um die Vulkane gibt es große Wälder mit Riesenfarnen


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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