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Salvador de Bahia, von den portugiesischen Eroberern als erste Hauptstadt Brasiliens ausersehen, verrät in vielem seine Herkunft.
Es ist eine Stadt die sich verteidigen musste, denn es gab viele Konkurrenten in der Neuen Welt. Vor der Hafeneinfahrt am Ende der geschützten Bucht liegen zum Schutz der Stadt eine Reihe von Forts. Heute wirken sie nur noch malerisch. Auch der christliche Glaube musste mit vielen Kirchen verteidigt werden. Es galt das Heidentum auf einem riesigen, neuen Kontinent zu bekämpfen.
Der spanische Kolonialbarock prägt auch heute noch das Stadtbild von Salvador de Bahia. Allerdings läuft das Leben darin nicht mehr nur in christlichen Bahnen. Viele Nachfahren der schwarzen Sklaven zelebrieren Candomble, die Religion ihrer afrikanischen Vorväter. Der Film lässt sich inspirieren vom afrikanischen Rhythmus in den bunten Straßen von Salvador de Bahia.
Buch und Regie: Jens Dücker Kamera: Peter Wendt Produktionsjahr: 1995
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Kulturdenkmal: historisches Stadtzentrum
Unesco-Ernennung: 1985
1.11.1501 Entdeckung der »Allerheiligenbucht« (Baia de Todos os Santos)
21.3.1549 Salvador als Hauptstadt der portugiesischen Kolonie
1558 erster Sklavenmarkt
1558 Fort Santo Antônio da Barra
1697 Igreja Santa Teresa
1703 Baubeginn der Igreja Ordem Terceira de São Francisco
1708-50 Igreja São Francisco mit vergoldetem Schnitzwerk aus Palisanderholz
1861 Mercado Modelo, eine der berühmten Markthallen
1930 Fahrstuhl zur Verbindung von Unter- und Oberstadt
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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