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In der Blütezeit lebten in Copán etwa 24.000 Menschen. Ohne Zweifel steht sie an erster Stelle aller Mayastädte, was die Vielzahl der Skulpturen, Altäre und Stelen anbelangt. Auf den meisten dieser Stelen ist der 13. Mayaherrscher abgebildet, der als "König der Künste" in die Geschichte eingegangen ist. Nach seinem Tod baute sein Nachfolger eine riesige Treppe. Auf ihr wurde in unzähligen Glyphen die Geschichte Copáns erzählt. Es ist die größte zusammenhängende Maya-Inschrift, die man bisher gefunden hat.
Der Film taucht ein in die mysteriöse Welt der Mayas. Er führt zu ihren treppenförmigen Monumenten und den unterirdischen Tempelgängen. Der Film erklärt nicht nur die verbliebenen Kulturgüter, er versucht auch das alltägliche Leben in Copán zu rekonstruieren.
Buch und Regie: Jens Dücker und Peter Wendt Kamera: Peter Wendt Produktionsjahr: 1996
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Kulturdenkmal: Ruinenstadt mit zwei Tempelbezirken
Unesco-Ernennung: 1980
9.9.426 Yax Kuk Mo (»Blauer Quetzal-Ara«) Gründer der Copán-Dynastie
2.7.763 Yax Pak (»Erstes Frühlicht«) übernimmt die Herrschaft über die in einem 24 qkm großen Tal gelegene Stadt
26.9.773 Einweihung des zweistöckigen Tempels
775 letzte Umgestaltung des Ballspielplatzes
1570 Bericht über Copán von Diego García de Palacio
1839 Kauf der Ruinen von Copán durch den Forscher John Lloyd Stephens
1891-95 Ausgrabungen, u.a. des Treppentempels des Herrschers »Rauch-Muschel« (749-63)
1982 Nationales Monument der Republik Honduras
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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