Durmitor: Nationalpark Durmitor






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Schroffe, von Gletschern und Verkarstung gezeichnete Gipfel, Hochalmen und Urwälder prägen eine Berglandschaft ganz im Norden der Republik Montenegro: das Durmitor-Massiv.
Eingebettet in die Berge liegen Gletscherseen und Karstschlunde, Quellen und Bäche, Flüsse tosen in wilden, unzugänglichen Tälern. Der Name Durmitor stammt wohl aus dem Keltischen und bedeutet: "Berge der vielen Wasser".
Bis zu 1.300 Meter tief hat sich der Tara-Canyon in die Berglandschaft gegraben, Europas vielleicht ursprünglichstes Flusstal und nach dem Grand Canyon die zweittiefste Schlucht der Welt. Der Film begleitet eine Floßfahrt entlang der Tara und beobachtet den Alltag einer Hirtin, die den Sommer auf den Hochweiden des Durmitor verbringt. Er stellt mit dem Durmitor-Nationalpark eine einzigartige Naturlandschaft vor, die von der Unesco 1980 in ihre Welterbeliste aufgenommen wurde.

Buch und Regie: Rolf Lambert



Naturdenkmal: Nationalpark Durmitor

Unesco-Ernennung:1980

Bedeutung
eiszeitlich geprägte Landschaft mit den tiefsten Schluchten Europas und einer Vielzahl endemischer Pflanzen


Flora und Fauna
170 qkm Waldgebiet mit Koniferenwald, subalpinen Zonen und alpinen Matten; reiche Karstflora; Durmitor-Königskerze, Durmitor-Klee, Enzianart Gentiana levicalix sowie die zu den Steinbrechgewächsen zählende Saxifraga prenja; einer der letzten Bestände eines ursprünglichen Waldes mit Österreichischen Schwarzkiefern, in der Tara und ihren Nebenflüssen Bachforellen, Huchen, europäische Äschen; in den Wäldern Braunbären, Grauwölfe, Wildkatzen; Gemsen, Stein- und Birkhühner







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