Sanssouci: Schlösser und Parks von Potsdam-Sanssouci und Berlin (Glienicke und Pfaueninsel)






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Inmitten eines kriegerischen Staates schuf sich Friedrich der Große mit den Schlössern von Sanssouci ein intellektuelles Zentrum, in dem er Europas geistige Elite um sich versammeln konnte. Die Schlösser in den eindrucksvollen Gartenanlagen sind Refugium in all den Kriegsgeschehnissen und Musentempel. Hier musizierte er, hier musste er nicht regieren, hier konnte er einfach nur Mensch sein.

Und so sind die Gebäude nicht prunkvoll und majestätisch, ihre Schönheit liegt vielmehr im Detail. Dem großen europäischen Geist war an der Harmonie von Kunst und Natur gelegen. Allein das Neue Palais bezeichnete er bewusst als Prahlerei, als Demonstration seiner Siege. Nicht nur die Bauten ziehen die Bewunderung der Besucher auf sich. Eine Parkanlage von erlesener Ruhe lädt zum Verweilen ein.An diesem Ort fühlte er sich ohne Sorge: "Quand je serai là, je serai sans souci."

Der Film verbindet Bilder dieser Park- und Schlossanlage mit Episoden aus dem Leben Friedrich des Großen.

Buch und Regie: Mark Verkerk
Kamera: Remco Bakker
Produktionsjahr: 1995



Kulturdenkmal: Schlösser und Parks von Potsdam - Sanssouci und Berlin (Glienicke und Pfaueninsel)

Unesco-Ernennung: 1990, erweitert 1992

1712 - 86
Friedrich II., genannt der »Alte Fritz«

1740
Friedrich II. besteigt den preußischen Thron

1745-47
Bau des Schlosses Sanssouci

1750-53
Aufenthalt des französischen Philosophen Voltaire in Sanssouci

1754-56
Bau des Chinesischen Pavillons

1770
Bau des Drachenpavillons

1771-74
Bau der »Neuen Kammern«

1795-1861
Friedrich Wilhelm IV.

1825-27
Bau von Schloß Glienicke für den Prinzen Karl von Preußen

August 1945
Unterzeichnung des Potsdamer Abkommens im Schloß Cecilienhof


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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