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Als vor rund 400 Jahren die Spanier in die Hochtäler der Anden vordrangen, stießen sie auf ein wohlgeordnetes Staatsgebilde: das Reich der Inka.
Das Zentrum der Macht war die Königstadt Cuzco. Von hier aus geboten die "Söhne der Sonne" über Millionen Untertanen. Von hier führten die königlichen Hochstraßen in die vier Himmelsrichtungen durch das riesige Herrschaftsgebiet.
Als 1502 die spanischen Söldner Cuzco erreichten, waren sie von dem Reichtum der Stadt geblendet. Nachdem sie, mit viel List, den Inka-Herrscher Atahualpa gefangen genommen hatten, ließen sie sich unschätzbare Werte in Gold und Silber für dessen versprochene Freilassung bringen. Von Goldgier getrieben, erdrosselten die Eroberer den Betrogenen und fielen über die Stadt her. Sie rissen die Tempel nieder und errichteten auf deren Fundamenten ihre christlichen Kathedralen.
Der Film erzählt die tragische und wechselhafte Kulturgeschichte in der Hochebene von Peru. Die Königsstadt der Inka wurde von den Eroberern zur spanischsten Stadt Südamerikas umgebaut.
Buch und Regie: Gustav-Adolph Bähr und Peter Wendt Kamera: Peter Wendt Produktionsjahr: 1995
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