Cuzco: Stadt Cuzco






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Als vor rund 400 Jahren die Spanier in die Hochtäler der Anden vordrangen, stießen sie auf ein wohlgeordnetes Staatsgebilde: das Reich der Inka.

Das Zentrum der Macht war die Königstadt Cuzco. Von hier aus geboten die "Söhne der Sonne" über Millionen Untertanen. Von hier führten die königlichen Hochstraßen in die vier Himmelsrichtungen durch das riesige Herrschaftsgebiet.

Als 1502 die spanischen Söldner Cuzco erreichten, waren sie von dem Reichtum der Stadt geblendet. Nachdem sie, mit viel List, den Inka-Herrscher Atahualpa gefangen genommen hatten, ließen sie sich unschätzbare Werte in Gold und Silber für dessen versprochene Freilassung bringen. Von Goldgier getrieben, erdrosselten die Eroberer den Betrogenen und fielen über die Stadt her. Sie rissen die Tempel nieder und errichteten auf deren Fundamenten ihre christlichen Kathedralen.

Der Film erzählt die tragische und wechselhafte Kulturgeschichte in der Hochebene von Peru. Die Königsstadt der Inka wurde von den Eroberern zur spanischsten Stadt Südamerikas umgebaut.

Buch und Regie: Gustav-Adolph Bähr und Peter Wendt
Kamera: Peter Wendt
Produktionsjahr: 1995



Kulturdenkmal: »archäologische Hauptstadt Amerikas« auf 3360 m Höhe

Unesco-Ernennung: 1983

1438-93
unter den Inka-Herrschern Pachacutec Yupanqui und Tupac Yupanqui Blütezeit der Inka-Hauptstadt

15.11.1533
Einmarsch spanischer Eroberer unter Francisco Pizarro

23.3.1534
Gründung des spanischen Cuzco

nach 1544
mit der Verlagerung der Hauptstadt des spanischen Vizekönigreiches nach Lima allmählicher Bedeutungsverlust

1650
Erdbeben

1654
Weihe der Kathedrale

1668
Fertigstellung der Jesuitenkirche La Compañía

1781
unter Führung von José Gabriel Condorcanqui (Tupac Amarau II.) Revolte gegen die spanische Kolonialmacht

1814
unter Führung von Pumacahua Revolte gegen die spanische Fremdherrschaft

1824
Ende der spanischen Kolonialherrschaft in Lateinamerika

1950
Erdbeben


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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