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Im Herzen der Peleponnes, westlich von Sparta, liegt Mystras. Seine Geschichte begann mit dem Bau eines Hügelkastells durch den fränkischen Kreuzfahrer Guillaume de Villehardouin im 13. Jahrhundert. Aber die Frankenherrschaft währte nicht lange: Byzanz eroberte seine Provinzen zurück.
Mystras wird eine byzantinische Stadt, das bedeutet Einheit von Staat und Kirche. So verwundert es nicht, dass zahlreiche Kirchen und Kapellen gebaut und Klöster gegründet werden. In dieses Zentrum des byzantinischen Geisteslebens kommen die besten Künstler aus dem 1000 km entfernten Konstantinopel, um zu wirken.
Der Film führt uns durch das, was nach der Zerstörung im griechischen Freiheitskrieg noch übrigblieb. Es sind die Kirchen und Klöster, die immer noch das Bild bestimmen.
Buch und Regie: Brigitte Kramer und Werner O. Feißt Kamera: Jörg Jeshel Produktionsjahr: 1995
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Kulturdenkmal: byzantinische Ober- und Unterstadt, genannt »die Beherrscherin«,
Unesco-Ernennung: 1989
1249 auf Geheiß von Guillaume de Villehardouin Burganlage im Eurotas-Tal
1263 Übernahme von Mystrás durch die Byzantiner
1265 Sieg der Franken über die Byzantiner
1309 Bau der Kirche des hl. Demetrios
1347-54 unter Johannes VI. Katakousinos Vergabe des Titels eines Despoten von Mystrás
1350 Stiftung der Agía Sophia
1428 Gründung des Pantanássa-Klosters
1459 Eroberung durch die Türken
1687-1715 Herrschaft Venedigs über die Stadt
1770 Einfall der Albaner und Zerstörung der Stadt
1834 endgültige Aufgabe der Stadt
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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