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Bizarre geologische Formationen sind sie, die Felssäulen im griechischen Thessalien. Riesig erheben sie sich unvermittelt aus der Ebene heraus. Diesen unwirtlichen Grund so hoch über der Erde haben sich gläubige Menschen als Lebensbereich gewählt. Hier konzentrieren sie sich ganz auf Gott und geben sich einem asketischen Dasein hin.
Schon gegen Ende des byzantinischen Reiches zogen Einsiedler in Höhlen in den Felsen, wo sie ein nicht ungefährliches Leben in absoluter Einsamkeit führten. Oben auf den Felsen stehen Klöster, die unter den schwierigsten Bedingungen gebaut wurden.
Bis heute werden sie bewohnt. Die Mönche und Nonnen, die sich hier oben ihrem Gott widmen, bewahren bis zum jetzigen Tage das geistige und kulturelle Erbe von Byzanz.
Buch und Regie: Christine Stephan-Kaissis und Werner O. Feißt Kamera: Jörg Jeshel Produktionsjahr: 1995
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Kultur- und Naturdenkmal: auf nahezu unerreichbaren, vor 60 Mio. Jahren entstandenen Sandsteinfelsen Klöster mit Fresken des 16. Jh. als Zeugnisse postbyzantinischer Malerei; u. a. Várlaam, Agía Triáda, Ágios Nikólaos Anapafsás (14. Jh.), Ágios Stéfanos, Megálo Metéoro (Metamorphossis)
Unesco-Ernennung: 1988
Flora und Fauna: bewaldete Hügel und Täler mit Amerikanischen Platanen, Immergrünen Zypressen und Rotbuchen; Grauwolf und Otter; wenn auch schwindende Zahl von Greifvögeln wie Wanderfalke, Wespenbussard, Schwarzmilan, Schmutzgeier und Schreiadler
11. Jh. erste Niederlassung von Einsiedlern
1370 Gründung des Klosters Megálo Metéoro
1525 Gründung des Klosters Roussanoú
im 2. Weltkrieg Beschädigung durch Bombardements
seit 1972 regelmäßige Erhaltungsmaßnahmen
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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