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Der Halbgott Asklepsios, Sohn des Musengottes Apollon, bekam hier eine Kultstätte mit einem Tempel errichtet, zu der in der Antike kranke Menschen zogen, um sich heilen zu lassen. Eingebettet in die liebliche Landschaft von Argolis auf der Peleponnes, liegt Epidauros mit seiner heilenden Quelle.
Heute kann man sich nur schwerlich vorstellen, wie es hier einmal ausgesehen hat, zu Zeiten, als die enormem Gebäude der Gottverehrung noch standen. Es sind fast nur noch Steinhaufen übrig. Im Film allerdings können wir einen computeranimierten Gang durch die ehrwürdigen Gemäuer machen.
Das Theater, welchem beizuwohnen in der Antike Teil eines Heilprozesses war, ist das besterhaltene Griechenlands, und heute kann man dort auch wieder Schauspiele verfolgen.
Buch und Regie: Christine Stephan-Kaissis und Werner O. Feißt Kamera: Jörg Jeshel Produktionsjahr: 1996
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Kulturdenkmal: Heiligtum und »antikes Lourdes«; Ort der Asklepieia, sportlicher Wettkämpfe, die stets im Schatten der Olympischen und Delphischen Spiele standen
Unesco-Ernennung: 1988
6. Jh. v. Chr. Anlage des Heiligtums
3. Jh. v. Chr. Bau des Theaters
267 Einfall der Goten, Zerstörung des Heiligtums
426 Schließung des Heiligtums durch Kaiser Theodosius II.
1948-51 Ausgrabungen
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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