Würzburg: Residenz und Hofgarten






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Die Würzburger Residenz zählt zu den glanzvollsten Fürstenhöfen Europas. Der gewaltige Bau gilt als ein Meisterwerk des Barock. Natur, Architektur, Malerei und Stuckatur verbinden sich hier zu einer eindrucksvollen Einheit.

24 Jahre, von der Grundsteinlegung im Jahre 1720, bis 1744 dauerte es, bis die gewaltige, hufeisenförmige Anlage im Rohbau stand. Der Innenausbau wurde erst 1760, die Gartenanlage in ihrer heutigen Gestalt 1779 vollendet.

Die Würzburger Residenz ist im wesentlichen die Schöpfung dreier Männer: des Fürstbischofs Philipp Franz von Schönborn, des Baumeisters Balthasar Neumann und des venezianischen Malers Giovanni Battista Tiepolo. Weltberühmt und herausragend sind das Treppenhaus von Balthasar Neumann, das Deckengemälde des Treppenhauses und die Fresken im Kaisersaal von Tiepolo.

Von den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg in großen Teilen zerstört, wurde die Residenz wieder im alten Glanz aufgebaut.


Buch und Regie: Martin-Jochen Schulz
Kamera: Holger Schüppel




Kulturdenkmal: Ehemalige fürstbischöfliche Residenz

Unesco-Ernennung: 1981

1719-44
für den Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn und seine Nachfolger als "Schloss aller Schlösser" mit fünf Sälen und 300 Zimmern erbaut.

1742-45
Spiegelkabinett als vollkommenstes Raumkunstwerk des Rokoko geschaffen

1752/53
über 600 qm großes Deckengemälde "Die Verherrlichung des Fürstbischofs als Mäzen der Künste" von Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770)

1765-80
Anlage der barocken Gärten

Bis 1801
Bischofsresidenz, danach Eigentum Bayerns

März 1945
Beschädigung durch britischen Luftangriff

Bis 1987
Restaurierungsarbeiten mit anschließender Wiedereröffnung des 1945 zerstörten Spiegelkabinetts


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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