Victoria-Fälle






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Als sich David Livingstone am 16. November 1855 zum ersten Mal dem Naturschauspiel der Victoria-Fälle nähert, schreibt er folgendes in sein Tagebuch: "Das Erste was man aus einer Entfernung von etwa zwei Stunden erblickt, gleicht in der Tat ganz und gar den riesigen Rauchsäulen, die bei dem in Afrika so gewöhnlichen Wegbrennen des dürren Graswuchses auftreten. Vom Winde gebogen und sich anscheinend mit den Wolken vermischend, leibhaftiger Rauch! Die Eingeborenen nennen das Naturwunder, dem sie aus Furcht nicht gerne nahe kommen, "Donnender Rauch", wörtlich, - Rauch lärmt hier - und diese Benennung kann nicht anders als passend gefunden werden."

Hannes Schönemann hat sich auf die Spuren von David Livingston begeben und erzählt in seinem Film die Geschichte der Entdeckung der Victoria-Fälle.

Buch und Regie: Hannes Schönemann
Kamera: Michael Lösche

05.03.2010 - RBB



Naturdenkmal: grenzüberschreitend; Nationalpark Mosi-Oa-Tunya 68,6 qkm und der angrenzende 20 qkm große Victoria Falls National Park; im Februar und März größter »Wasservorhang« der Welt mit einer Breite von 1708 m und Fallhöhe von 99 m,

Unesco-Ernennung: 1989

Flora und Fauna:
Mopanetrockenwald mit dem vorherrschenden Mopanebaum und ein schmales Band von Regenwald; Baumarten wie Ebenholz, »Würgefeige« und Ölbaumgewächse wie Olea africana; kleine Herden von Kaffernbüffeln und Weißbartgnus, zudem Afrikanische Elefanten, Leoparden, Löwen, Klippschliefer, Flusspferde, Buschschweine; in den verschiedenen Schluchten Nistplätze des hier seltenen Taitafalk und des Kaffernadlers; 39 Fischarten in den Gewässern unterhalb der Fälle und 48 Fischarten oberhalb der Fälle


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