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Vor einem halben Jahrhundert kamen einige der führenden Archäologen der Welt in Zoukoudian, ca. 40 km südwestlich von Peking,zusammen, um gemeinsam an einer der größten Ausgrabung in der Geschichte teilzunehmen. Sie suchten nach Beweisen für eine Zwischenstufe in der menschlichen Entwicklung. Nach Monaten der Grabung wurde eine erste Schädeldecke gefunden, anhand derer man auf die Größe des Gehirns schließen konnte. Jetzt konnte man sicher sein, ein direkter Vorfahre in der menschlichen Evolution war gefunden, der "Pekingmensch" war entdeckt. James Barrat besucht in seinem Film gemeinsam mit Prof. Jia Lanpo die Fundstelle in Zoukoudian, um sich von dem letzten noch lebenden Wissenschaftler der damaligen Forschergruppe vor Ort die Geschichte der Ausgrabung und dem berühmten Fund erzählen zu lassen.
Buch und Regie: James Barrat Kamera: René Heijnen
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Kulturdenkmal: Fundstätte der Überreste des Sinanthropus pekinensis bzw. Homo erectus p., des Peking-Menschen
Unesco-Ernennung: 1987
vor 430000-220000 Jahren Sinanthropus pekinensis
1918 Exkursion des schwedischen Geologen Johan Gunnar Andersson zum »Hühnerknochenhügel« von Zhoukoudian
1921 Untersuchung des »Drachenknochenhügels« durch Andersson und den österreichischen Altertumsforscher Otto Zdansky
1927 erste öffentliche Vorstellung der fossilen Funde von Zhoukoudian
1928 mit finanzieller Unterstützung der Rockefeller-Stiftung weitere Untersuchungen mit erfolgreichen Funden
1929 Entdeckung eines vollständigen Schädels eines Menschenähnlichen
1933-34 Fund der Überreste der vor 12000 bis 27000 Jahren lebenden Höhlenmenschen
1941 beim Transport in die USA sind Funde verschollen
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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