Bamberg: Altstadt Bamberg






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Auch heute noch findet man sich in Bamberg mit einem mittelalterlichen Stadtplan mühelos zurecht. Die Altstadt hat sich das Aussehen aus vergangenen Jahrhunderten erhalten. Es blieb immer deutsch und katholisch, was die für die Stadt typische Aura ausmacht.

Heinrich II erklärte im Jahre 1007 die Stadt zum Bistum und errichtete fortan ein Machtzentrum, welches ihm, dem König und späteren Kaiser, absolut loyal sein sollte. Es entstand eine christliche Stadt auf sieben Hügeln - wie Rom und wie das himmlische Jerusalem.

Der Film führt uns durch die verwinkelten Gassen und in den Dom mit dem berühmten Standbild, dem Bamberger Reiter. Und wir erleben das Bamberg des 18. Jahrhundert, als neben Repräsentation auch Bequemlichkeit wichtig wurde und viele Häuser und Kirchen ein neues Erscheinungsbild erhielten.

Buch und Regie: Gunar Hochheiden
Kamera: Meinolf Schmitz

14.03.2010 - Eins Plus



Kulturdenkmal: der weitgehend unzerstörte Stadtkern mit über 2000 denkmalgeschützten Gebäuden

Unesco-Ernennung: 1993

902
erstmals urkundliche Erwähnung in der Chronik des Regino von Prüm

973
Schenkung von Kaiser Otto II. an Heinrich den Zänker

1002-24
Bau des ersten Domes

1007
Gründung eines Bistums

1015
Gründung des Klosters St. Michael

1046
Wahl des Bamberger Bischofs Suidger zum Papst Clemens II.

1234
Verleihung des Marktrechtes

1237
Weihe des heutigen Domes

1261-1300
Hugo von Trimberg schreibt in der Stiftsschule St. Gangolf ein moralisches Lehrgedicht mit 24000 Versen

1693-1746
unter den Bischöfen aus dem Hause Schönborn Umbau der Stadt

1807/08
Aufenthalt des Philosophen G.F.W. Hegel und Publikation der "Phänomenologie des Geistes"

1808-13
Aufenthalt des Dichters E.T.A. Hoffmann, Verfasser u. a. von "Undine" und der "Fantasiestücke in Callots MANIER"


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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