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Auch heute noch findet man sich in Bamberg mit einem mittelalterlichen Stadtplan mühelos zurecht. Die Altstadt hat sich das Aussehen aus vergangenen Jahrhunderten erhalten. Es blieb immer deutsch und katholisch, was die für die Stadt typische Aura ausmacht.
Heinrich II erklärte im Jahre 1007 die Stadt zum Bistum und errichtete fortan ein Machtzentrum, welches ihm, dem König und späteren Kaiser, absolut loyal sein sollte. Es entstand eine christliche Stadt auf sieben Hügeln - wie Rom und wie das himmlische Jerusalem.
Der Film führt uns durch die verwinkelten Gassen und in den Dom mit dem berühmten Standbild, dem Bamberger Reiter. Und wir erleben das Bamberg des 18. Jahrhundert, als neben Repräsentation auch Bequemlichkeit wichtig wurde und viele Häuser und Kirchen ein neues Erscheinungsbild erhielten.
Buch und Regie: Gunar Hochheiden Kamera: Meinolf Schmitz
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Kulturdenkmal: der weitgehend unzerstörte Stadtkern mit über 2000 denkmalgeschützten Gebäuden
Unesco-Ernennung: 1993
902 erstmals urkundliche Erwähnung in der Chronik des Regino von Prüm
973 Schenkung von Kaiser Otto II. an Heinrich den Zänker
1002-24 Bau des ersten Domes
1007 Gründung eines Bistums
1015 Gründung des Klosters St. Michael
1046 Wahl des Bamberger Bischofs Suidger zum Papst Clemens II.
1234 Verleihung des Marktrechtes
1237 Weihe des heutigen Domes
1261-1300 Hugo von Trimberg schreibt in der Stiftsschule St. Gangolf ein moralisches Lehrgedicht mit 24000 Versen
1693-1746 unter den Bischöfen aus dem Hause Schönborn Umbau der Stadt
1807/08 Aufenthalt des Philosophen G.F.W. Hegel und Publikation der "Phänomenologie des Geistes"
1808-13 Aufenthalt des Dichters E.T.A. Hoffmann, Verfasser u. a. von "Undine" und der "Fantasiestücke in Callots MANIER"
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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