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Buddha ist allgegenwärtig auf Borobodur. Die Statuen, die ihn darstellen, sind kaum zu zählen. Pilger suchen hier die Erleuchtung. Den Gelehrten aber gibt Borobodur Rätsel auf. Wozu dieses Heiligtum auf der Insel Java einmal diente, weiß heute keiner mehr genau. Es scheint etwas Magisches über diesem Ort zu liegen, denn trotz des nicht abreissenden Stroms von Touristen vermittelt Borobodur dem länger verweilenden Besucher ein Gefühl der Ruhe und Zufriedenheit. Auf vier Etagen erzählen Reliefs Geschichten aus dem Leben Buddhas. Für die Pilger sind sie Unterhaltung und religiöse Unterweisung zugleich. Der Film zeigt das Borobodur von heute, mit seinen Besuchern und Pilgern. Die Bilder vermitteln die heilige Atmosphäre, die in den steinernen Monumenten wohnt.
Buch und Regie: Josef Becker Kamera: Peter Wendt
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Kulturdenkmal: größtes Tempelwerk Südostasiens; Name verweist auf buddhistisches Kloster
Unesco-Ernennung: 1991
Um 800 Baubeginn in der Zeit der Shailendra-Dynastie (778-870)
1814 Wiederentdeckung durch einen englischen Kolonialbeamten
1885 Entdeckung von 160 Reliefs, die ursprünglich ummauert waren
1907 Restaurierungsmaßnahmen unter Leitung von Theodor van Erp
1948 Studien zur Gesamtrestaurierung der Anlage
1973 Beginn der Restaurierungsmaßnahmen unter der Schirmherrschaft der UNESCO
21./22.1.1985 aufgrund eines Bombenanschlags Beschädigung von neun Stupas
1995 Veröffentlichung eines Managementplans zur Steuerung des Besucherstroms und zur Bewahrung des Welterbe-Denkmals
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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