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Der Felsen der Akropolis, in Sichtweite des Meeres war schon früh zum heiligen Ort erklärt worden. Nachdem die Tempel in den Perserkriegen des 5. Jahrhunderts vor Chr. zerstört worden waren, ging man daran, den Burgberg völlig neu zu gestalten.
Ein Mann setzte seinen ganzen Ergeiz daran, die Neubauten zu den prächtigsten Griechenlands zu machen: Perikles, der sich bis dahin als Politiker einen Namen gemacht hatte. Er wollte auf der Akropolis ein Symbol der Humanität und der Zivilisation schaffen. Mit der Leitung der Bauten wurde der Baumeister Phidias beauftragt.
Mehr als zweitausend Jahre stand der größte Tempel, der Parthenon, fast unversehrt mitten in Athen. Der Film zeigt die heutige Akropolis und erzählt die schicksalsreiche Geschichte ihrer Bewohner.
Buch und Regie: Martin Gessmann Kamera: Vangelis Kalambakas
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Kulturdenkmal: Tempelanlage
Unesco-Ernennung: 1987
650-480 v. Chr. nachweislich auf der Akropolis Verehrung der Göttin Athena
447-438 v. Chr. Bau des Parthenon im »dorischen Stil« mit ionischem Fries
437-432 v. Chr. Bau der Propyläen
432 v. Chr. Vollendung des Skulpturenschmucks am Parthenon
431-404 v. Chr. Peloponnesischer Krieg zwischen Sparta und Athen und teilweise Zerstörung Athens
421-406 v. Chr. Bau des Erechtheion und des Niketempels
395-1205 byzantinische Periode und Umbau der Tempel in christliche Kirchen
1456-1831 türkische Herrschaft über Griechenland, Umwandlung des Parthenon in eine Moschee und des Erechtheion in den Harem des Paschas
1687 Belagerung der Akropolis durch die venezianische Flotte, durch Bombardement teilweise Zerstörung des Parthenon
1834 Athen wird Hauptstadt des griechischen Königreiches
1837 erste Ausgrabungen
1885-90 systematische Untersuchungen der Akropolis
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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