St. Gallen: Kloster St. Gallen






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Wo heute die barocke Klosterkirche von St. Gallen steht, baute der Mönch Gallus Anfang des 7. Jahrhunderts für sich eine Zelle. An seinem Grab gründete der alemannische Priester Otmar, 100 Jahre später das erste Kloster nach den Regeln des heiligen Benedikt.

Unter dem Schutz von Kaiser und Königen, geleitet von hochbegabten Äbten entwickelte es sich zu einem bedeutenden geistigen Zentrum des europäischen Abendlandes.

Höhepunkt war das sogenannte Goldene Zeitalter vom 9. bis zum 10. Jahrhundert. Die Stiftsbibliothek und das Stiftsarchiv hüten bis heute unschätzbare Zeugnisse aus dieser Zeit. In der Stiftsbibliothek sind es allein 2000 Handschriften: mehr als 400 davon sind über 1000 Jahre alt.

Der Film zeigt die Kostbarkeiten der Bibliothek und taucht ein in das Klosterleben der damaligen Zeit.

Buch und Regie: Raimund Ulbrich
Kamera: Emmerich Pal



Kulturdenkmal: Benediktinerabtei

Unesco-Ernennung: 1983

Um 720
Klostergründung

816-837
Benediktinerabtei

9.-11. Jh.
Blütezeit

1205-1805
Äbte, auch Reichsfürsten

1524
Reformation in der Stadt St. Gallen

1755-66
Domkirche mit der aus dem 10. Jh. stammenden Krypta, der Grablege aller St. Galler Bischöfe

1758-67
spätbarocke Stiftsbibliothek

Seit 1846
Bischofssitz


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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