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Im Grenzgebiet zwischen Tansania und Kenia erhebt er sich majestätisch aus der ostafrikanischen Ebene heraus. Gekrönt wird der Kilimandjaro das ganze Jahr über von einer Haube aus Schnee auf seinem Gipfel. Doch meist ist dieser von Wolken verhangen.
Und so machen sich jährlich Tausende auf den Weg zum Gipfel, um zu sehen, ob so nahe am Äquator tatsächlich Schnee liegt. Oder ob sich möglicherweise doch eine weiße Schlange um die 5895m hohe Spitze windet, wie es die Legende besagt.
Der Berg ist zum Nationalpark erklärt. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass seine Gletscher unaufhaltsam abschmelzen. Durch das Wasser aber bleibt vielleicht der Regenwald mit seiner unbeschreiblichen Artenvielfalt am Fuße des Giganten erhalten.
Buch und Regie: Jens Dücker Kamera: Rüdiger Kortz
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Naturdenkmal: seit 1921 Waldschutzgebiet, seit 1973 Nationalpark; mit einer Höhe von bis zu 5892 m (Gipfel des Kibo), sechs Waldkorridore mit einer Fläche von 753,53 qkm und einem umgebenden Waldschutzgebiet von 929,06 qkm; vulkanisches Massiv mit einer Fläche von 3885 qkm und drei Vulkangipfeln Shira (3962 m), Kibo und Mawenzi (5149 m), zwischen Kibo und Mawenzi auf dem sogenannten »Sattel« größtes Hochflächentundragebiet Afrikas, zweimalige Regenzeit: Nov./Dez.; März bis Mai
Unesco-Ernennung: 1987
Flora und Fauna: vorherrschende Vegetationsformen Bergwald, Hochlandmoor und alpine Tundra; wenige Arten oberhalb von 4600 m, aber Helichrysum newii auf einer Höhe von 5760 m gefunden; auch Baumheide und das Proteusgewächs Protea kilimandscharica, Senecio johnstonii cottonii, nur hier oberhalb von 3600 m vorkommend und zur Gattung Greiskraut gehörend, unterhalb der Baumgrenze Steineibenarten und Baumfarne; Abbotducker, Kronenducker, Elenantilope, Buschbock, Bergriedbock, schätzungsweise 220 Elefanten, Primaten wie Diademmeerkatze und Kilimandscharo-Guereza, zudem Leopard und Bergwald-Baumschliefer
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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