Verbotene Stadt: Kaiserpalast der Ming- und der Qing-Dynastien in Beijing und Shenyang






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Mitten im Herzen von Peking liegt hinter hohen Mauern versteckt ein geheimnisvoller Palast, einfachen Leuten war hier über Jahrhunderte hin der Zutritt verwehrt. Hinter gewaltigen Toren erstreckt sich eine eigene Welt, eine riesige Anlage, abgeschlossen und fremd - die Verbotene Stadt. Von hier aus regierte der chinesische Kaiser umgeben von seinem Hofstaat mit 4000 Angehörigen.

Der Film von Mark Verkerk führt uns durch die Tore in das Innere der "Verbotenen Stadt" und erzählt uns die Geschichte der Verlegung der Hauptstadt Chinas und der Entstehung der größten Palastanlage der Welt.

Buch und Regie: Mark Verkerk
Kamera: René Heijnen




Kulturdenkmal: die »Verbotene Stadt« für fünf Jahrhunderte kaiserliche Residenz von 24 Monarchen

Unesco-Ernennung: 1987

1368-1644
Ming-Dynastie

1407-20
Ausbau des Kaiserpalastes

1420
Bau des Mittagstores; Einzug des Yongle-Kaisers in die Verbotene Stadt

1644-1911
während der Qing-Dynastie Beijing als die Hauptstadt Chinas

1723-26
»Palast der Herzensbildung« als der bevorzugte Wohnsitz des Qing-Kaisers

1731
Bau des »Palastes der Enthaltsamkeit« (Zhai Gong)

1798
Umbau des »Palastes der Himmlischen Reinheit« zur heutigen Gestalt

1860
Besetzung und Plünderung von Beijing durch französische und englische Armeen

1900
im Zuge des Boxeraufstandes Übernahme der Kontrolle über Beijing durch die Bewegung der Freiheitskämpfer

28.6.1928
Beijing wird in Beiping umbenannt und zur Sonderstadt

1937
Kampf um die Verteidigung Beipings mit den japanischen Invasoren

1949
Beijing wird Hauptstadt der Volksrepublik China


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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