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Eine Landschaft, unwirklich und bizarr wie ein Gemälde. Mit Spannung nähern wir uns unserem Ziel über abgeschliffene Felsen und weite Wasserflächen. Dann tun sich kaltblaue Eisnadeln vor uns auf, die uns erschaudern lassen.
Hier in Patagonien, im südlichsten Teil Amerikas, liegt der Nationalpark Los Glaciares mit seinen 13 Gletschern. Das Gebiet gehört zu Chile und Argentinien.
Der größte der Eisriesen ist der Perito Moreno. Er ist einem ständigen Veränderungsprozess unterworfen und walzt alles nieder, was ihm in den Weg kommt. Die Gewalt der blauen Kälte schleift gigantische Felsen ab und versperrt Wasserwege. Dieser Gletscher ist einer der wenigen auf der Erde, welcher noch wächst. Faszinierende Anblicke in einer unwirtlichen Szenerie.
Buch und Regie: Christian Romanowski Kamera: Peter Wendt
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Naturdenkmal: Teil des größten Gletschergebietes außerhalb der Antarktis, Fläche 4459 qkm, seit 1945 Nationalpark
Unesco-Ernennung: 1981
Flora und Fauna: patagonisch-magellanischer Regenwald mit Südbuchenarten und buchsblätterigen Berberitzengewächsen; ausgedehnte Flächen von Tussockgrasland; isolierter Bestand von Südandenhirschen; zudem Cuvier-Hasenmaus, Argentinische Graufüchse und Ferkelskunk sowie Guanakos, die zu den südamerikanischen Kleinkamelen zählen; 100 Vogelarten, darunter Andenkondor und rotschnäbelige Sturzbachente
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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