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Es sind zwölf weißgrau gekleidete Mönche, die im einsamen Salzachtal mit ihren Bauarbeiten beginnen. Das Land hatte ihnen der Bischof von Speyer übertragen. Als Plan dient ihnen der "Bernhardinische Grundriss", entworfen von Bernhard von Clairvaux, dem Mitbegründer des Zisterzienserordens. Nach diesem Grundriss entsteht ab 1147 die Klosteranlage Maulbronn, eines von fast 300 Zisterzienserklöstern in Europa. Heute gilt das Kloster Maulbronn als die besterhaltenste mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen. Der Film erzählt die Entstehungs- und Baugeschichte des Klosters Maulbronn und beschreibt den Alltag im Klosterleben der Zisterziensermönche.
Buch und Regie: Werner Brüssau, Kurt Feyerabend Kamera: Fritz Poppenberg Produktionsjahr: 1994
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Kulturdenkmal: Klosteranlage mit Klosterkirche im romanisch-gotischen Übergangsstil
Unesco-Ernennung: 1993
1147 Gründung des Klosters
11.5.1178 Weihe der dreischiffigen Klosterkirche
1196-1216 vor allem unter Abt Konrad I. Ausbau des Klosters und Umgestaltung im romanisch-gotischen Übergangsstil
um 1200 Bau des Laienrefektoriums
um 1370 figurenreiche Reliefgruppe einer Kreuzaufrichtung, Kreuzigung und Grablegung
1430 Bau des Pfründhauses mit Krankenstube
um 1470 Fertigstellung des geschnitzten Chorgestühls
1494/95 spätgotischer Bau des Parlatoriums und Oratoriums
1519 Überfall der Mannen von Franz von Sickingen
1530 Säkularisierung
1556 Einrichtung einer evangelischen Klosterschule
1807 Einrichtung des evangelisch-theologischen Seminars
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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