Sokkuram Höhle und Tempel von Pulguksa






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Zur Zeit des koreanischen Silla-Königreiches wurde im Jahr 774 auf dem Berg Toham der buddhistische Sokkuram vollendet, ein künstlicher Höhlentempel aus Granitblöcken, den der Baumeister mit einem Erdhügel bedecken ließ.
Die Anlage besteht aus einem rechteckigen Vorraum, der durch einen "Korridor"mit einem Rundbau verbunden ist, in dessen Zentrum sich auf einem Lotussockel die Statue des Buddha Shakyamuni befindet.
Nachdem die Grotte viele Jahrhunderte verschüttet oder nicht sachgerecht restauriert wurde, hat Korea diese alten buddhistischen Tempel und Schätze wiederentdeckt: sie erzählen von einer eindrucksvollen, über 2000-jährigen Geschichte.

Buch und Regie: Jang Jong Lee
Kamera: Peter Wendt



Kulturdenkmal: Pulguk-sa, Tempel- und Klosteranlage

Unesco-Ernennung: 1995

528 oder 535
erster Bau eines Tempels

751-74
Bau des Pulguk-sa und von Sokkuram

1593
nach japanischer Invasion fast vollständige Vernichtung des Pulguk-sa

1913-15
während der japanischen Besetzung unsachgemäße Instandsetzung

1959
Rekonstruktion der Haupthalle des Pulguk-sa

1962-64
sachgerechte Restaurierung von Sokkuram zur Wiederherstellung des Raumeindrucks und Verschließen des Zugangs durch eine Glaswand

1973
letzte Renovierung des Pulguk-sa


© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010



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