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Auf einem Felsen im Meer an der Küste Dalmatiens wurde im 7. Jahrhundert diese Stadt gegründet und zum Schutz gegen Rivalen und Feinde mit kräftigen Wehrmauern versehen. Zudem sollten unwillkommene Gäste auch durch Forts und tiefe Gräben abgehalten werden.
Das in Kroatien, zwischen Balkan und Westeuropa gelegene Ragusa, wie es früher hieß, erlebte seine Blütezeit im Mittelalter. Weitsichtige Politik sicherte 450 Jahre lang die Freiheit der Stadt. Aber eine große Feuersbrunst und ein Erdbeben im 17. Jahrhundert zerstörten einen Großteil der alten Bauwerke und tötete viele Menschen. Dennoch sind immer noch viele romanische, gotische und Renaissance-Kirchen, Plätze und Brunnen erhalten.
Was Erdbeben, Feuer und der Zahn der Zeit nicht ausgelöscht haben, litt in den kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Balkan. Der Krieg hat hier schwere Spuren der Zerstörung hinterlassen. Heute wird die 1991 beschossene Stadt unter der Koordination der Unesco wieder restauriert.
Buch und Regie: Christian Romanowski Kamera: Holger Schüppel
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Kulturdenkmal: Altstadt der »Perle der Adria«
Unesco-Ernennung: 1979, erweitert 1994
7. Jh. Stadtgründung durch Vertriebene aus dem zerstörten Epidaurum
1205-1358 Teil der Dogenrepublik Venedig
1351 Hausapotheke des Franziskanerklosters, älteste Apotheke Europas
1358-1808 Freie Republik Ragusa
1408 Bau der Synagoge
1438 Großer Onofriobrunnen mit 16 Wasserspeiern als Abschluß einer 12 km langen Wasserleitung
1462 Umbau des Rektorenpalastes
1667 Erdbeben
1671-1713 Bau der Kathedrale
1815 Teil der österreichischen Donaumonarchie
1919 Namenswechsel von Ragusa zu Dubrovnik
9.12.1991 Bombardement der jugoslawischen Luftwaffe, ein Drittel der historischen Bauten zerstört oder beschädigt
1994 Restaurierung mit Unterstützung der UNESCO
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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