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Aus einem kleinen Jagdschloss zum Sommersitz und später zur Hauptresidenz des Kaiserhauses aufgestiegen, repräsentiert Schönbrunn als monumentalstes und bedeutendstes der kaiserlichen Schlösser Aufstieg und Glorie des Habsburgerreiches. Am Höhepunkt habsburgischer Machtentfaltung zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als nach der Türkenbelagerung 1683 sich die wiedergewonnene Bedeutung des kaiserlichen Wien in den großen Leistungen der Barockkunst widerspiegelt, wird Schönbrunn eine der wichtigsten Bauvorhaben der Haupt- und Residenzstadt. Als zentrale Leistung im Werk des bedeutenden Barockbaumeisters Johann Bernhard Fischer von Erlach zählen Schloss und Gartenanlage von Schönbrunn zu den Hauptwerken barocker Schlossbaukunst in Europa.
Buch und Regie: Walter Kienreich Kamera: Harald Mittermüller
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Kulturdenkmal: Rokoko-Schloss nach Entwürfen von Johann Bernhard Fischer von Erlach und Nikolaus Pacassi mit beinahe 1500 Räumen
Unesco-Ernennung: 1996
1696 Baubeginn von Schloss Schönbrunn
1705 Anlage des ersten Parks
1744-49 Vollendung des Schlossbaus
1752 Einrichtung des ersten Zoos der Welt
1767 unter Kaiserin Maria Theresia Einrichtung des Millionenzimmers
1773 Einrichtung eines Gobelinsalons mit Brüsseler Tapisserien
1781 Anlage des Neptunbrunnens
1804-09 französische Besetzung Österreichs, Schönbrunn Residenz von Kaiser Napoleon I.
1854 neue Einrichtung des gemeinsamen Schlafzimmers von Kaiser Franz Joseph I. und seiner Gemahlin Elisabeth mit Wandfeldern und Vorhängen aus blauer Lyoner Seide sowie Mobiliar aus Palisander
1898 Kaiserin Elisabeth stirbt an den Folgen eines Attentats am Genfer See Kulturdenkmal: Rokoko-Schloss nach Entwürfen von Johann Bernhard Fischer von Erlach und Nikolaus Pacassi mit beinahe 1500 Räumen
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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