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Unter den großen Kirchen der Welt verkörpert der Kölner Dom den Typus der hochgotischen Kathedrale am reinsten und vollkommensten. Vielleicht ist der Grund dafür seine lange Bauzeit von über 600 Jahren.
In der Gotik strebt alles nach oben zu Gott. So war der Dom mit seinen 157 m hohen Türmen lange das höchste Bauwerk der Welt. Bis heute ist er eine der größten Kirchen der Christenheit überhaupt. Im Innenraum dreht sich alles um die heiligen drei Könige, deren Gebeine in dem weltberühmten Schrein der Kathedrale liegen. Er ist einer der bedeutendsten Kunstschätze des Mittelalters.
Das geliebte Wahrzeichen von Köln ruht wie ein gigantischer Wächter inmitten der Stadt. Auch heute noch wird jedoch beständig an ihm gebaut und ausgebessert.
Buch und Regie: Josef Becker Kamera: Holger Schüppel
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Kulturdenkmal: Hohe Domkirche Sankt Peter und Santa Maria, Wahrzeichen von Köln
Unesco-Ernennung: 1996
15.8.1248 Grundsteinlegung
1164 Überführung der Gebeine der Heiligen Drei Könige
1180-1230 Dreikönigenschrein, größter Reliquienschrein des Abendlandes
um 1311 Chorgestühl mit 104 Sitzen, das größte seiner Art in Deutschland
1322 Weihe des Hochchors
um 1355 Baubeginn der 157 m hohen Türme
1814 Auffinden eines Teils des mittelalterlichen Plans der Westfassade
1816 Auffinden der zweiten Hälfte des mittelalterlichen Plans der Westfassade
1842 Wiederbeginn der Bauarbeiten
15. Oktober 1880 endgültige Fertigstellung nach einer Bauzeit von 632 Jahren und zwei Monaten
im 2. Weltkrieg starke Zerstörung
1948 Feierlichkeiten zum 700-jährigen Jubiläum
1998 Feierlichkeiten zum 750-jährigen Jubiläum
© Chronik Verlag im Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH Gütersloh/München 2000 - 2010
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